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Panikattacken! Was nun?


Was tun, wenn Panikattacken plötzlich Dein Leben bestimmen? Jeder fünfte Mensch erlebt mindestens einmal in seinem Leben eine Panikattacke. Bei mir findet das Ganze aktuell gefühlt einmal am Tag statt. Wie ich versuche diesem Zombie Herr zu werden, könnt Ihr auf meinem Lifestyle Blog lesen | Hot Port Life & Style | 30+ Style Blog #panikattacken #lifestyleblog

 

Ein Raunen ging durch die Gesellschaft als Topmodel Gisele Bündchen vor nicht all zu langer Zeit live im TV gestand, dass sie jahrelang unter Panikattacken litt. Dieser aalglatte Mensch, der Inbegriff an Perfektion, saß plötzlich Tränchen verdrückend vor laufenden Kameras und bediente sich eines Themas, das die meisten Menschen am liebsten unter den Teppich kehren würden. Den kurzzeitigen Verlust über den eigenen Körper verbunden mit Schwäche und Ohnmacht in aller Öffentlichkeit breitzutreten, ist eben nichts, was man gern freiwillig macht. Wenn man sich anders allerdings nicht mehr zu helfen weiß, kann dieser Schritt auch eine Menge Bewunderung mit sich bringen. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich ziemlich überrascht war, als ich das Interview von & mit Gisele Bündchen erstmals sah. Topmodel Gisele brach für all diejenigen eine Lanze, die den Schritt in die Öffentlichkeit sonst nicht wagen würden. Wenn Angstzustände plötzlich Dein Leben bestimmen, sollte definitiv die Reißleine gezogen werden...

 

Panikattacken, was nun?

 

Das Herz klopft, der Puls rast, Schwindel & ein wildes Schädelpochen machen sich unaufhaltsam breit. Während ich versuche mich mit innerlichen "Wusaaaaa Sprüchen" auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, schnürt sich die Gegend in meiner Brust energisch zu. Panik steigt auf. Nervös tingel ich von einer Ecke in die andere. Ich suche meine Blutdrucktabletten und versuche mir immer wieder vor Augen zu halten, dass das alles nichts weiter als eine simple Panikattacke ist, die vermutlich in fünf Minuten vorbei sein wird. Ich lege mich auf mein Bett, atme tief durch & versuche die Worte einer RTW Sanitäterin Revue passieren zu lassen: Wenn Du zu Panikattacken neigst, dann schnapp Dir am besten sofort ein Kühlpack und leg´ es auf Stirn & Schläfen. Das löst die Spannung. Und in der Tat hat dieses Vorgehen beim letzten Mal wahre Wunder gewirkt, denn aktuell hab ich gefühlt einmal täglich eine Panikattacke, was ein verdammt beschissenes Gefühl ist. Dass einer meiner besten Freunde vor drei Monaten an Herzversagen starb, macht die Sache nicht besser. Wer einmal von einer Panikattacke heimgesucht wurde, weiß, wie sehr dieser Umstand das Leben verändert.

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Autoimmunerkrankung schuld an der Misere ist. Früher hatte ich nie derartige Probleme. Seitdem ich jedoch zu künstlichen Hormonpräperaten wie Euthyrox greifen muss, sucht mich der Zombie in aller Regelmäßigkeit heim. Was also tun, wenn Panikattacken Deinen & meinen Alltag bestimmen? Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich ihrem Schicksal kampflos hingeben. Stattdessen suche ich nach Lösungen, nach Alternativen, die diesen Zombie bekämpfen. Als ich neulich einmal mehr nach Panikattacken, was tun? googelte, stieß ich auf einen Beitrag, der meinen Verdacht bestätigte: Künstliche Schilddrüsenhormone wie L-Thyroxin oder Euthyrox können auf lange Sicht Angstzustände auslösen. Als dass ich nicht schon unglücklich genug mit diesen Tabletten wäre, bestätigt sich einmal mehr der Verdacht, dass künstliche Hormone der letzte Scheiß sind. Leider schwören Schulmediziner nach wie vor darauf, so dass es wahrscheinlich noch lange dauern wird, bis man ein Verständnis dafür entwickelt.

 

Was tun, wenn Panikattacken plötzlich Dein Leben bestimmen? Jeder fünfte Mensch erlebt mindestens einmal in seinem Leben eine Panikattacke. Bei mir findet das Ganze aktuell gefühlt einmal am Tag statt. Wie ich versuche diesem Zombie Herr zu werden, könnt Ihr auf meinem Lifestyle Blog lesen | Hot Port Life & Style | 30+ Style Blog #panikattacken #lifestyleblog

 

SOS Notfallplan bei alltäglichen Panikattacken

Ich bin ehrlich gesagt nicht dazu bereit, derart lange zu warten. Vermutlich wird sich eh nie etwas ändern. Keiner dieser Mediziner steckt in unserer Haut. Statt immer nur Bla Bla Bla, sollten diese Ärzte eigentlich mal auf die Befindlichkeiten ihrer Patienten hören, doch Pustekuchen. Glücklicherweise habe ich jetzt einen Arzt gefunden, der mit alternativen Heilmethoden arbeitet. Keine Sorge: Er ist mit Sicherheit kein Scharlatan. Doch hin & wieder auch mal über den Tellerrand zu schauen, kann bei diversen Krankheiten nicht schaden. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich demnächst in den Genuss natürlicher Hormone (Schweinehormone) komme, so dass ich Euch von meinen Erfolgserlebnissen berichten kann ;-) Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass etwaige Probleme dann bald der Vergangenheit angehören werden. Bis es jedoch soweit ist, teile ich meinen SOS Notfallplan bei alltäglichen Panikattacken mit Euch:

 

  • Sport treiben! Auch wenn der innerliche Schweinehund kaum zu überwinden gilt, ist regelmäßiger Sport bei chronischen Erkrankungen / Angstzuständen immens wichtig. Das musste auch ich gerade wieder am eigenen Leib erfahren. Muskelkater ist ein Arschloch^^

 

  • Zu pflanzlichen Downern greifen: Hört sich schlimmer an als es tatsächlich ist. Hiermit sind lediglich Beruhigungspräparate auf pflanzlicher Basis wie etwa Baldrian, Johanniskraut oder Hopfen gemeint. Sie entfalten eine unheimlich positive Wirkung auf den getrübten Organismus und beruhigen im Handumdrehen das Gemüt.

  • Kühlpack verwenden: Wie bereits oben im Text beschrieben, erhielt ich einmal den Tipp, meinen Kopf bei einer Panikattacke mit Eis zu kühlen. Angeblich würde das die Spannungen lösen. Wer einmal in dieser Situation war, kann sicherlich nachempfinden, wie dermaßen angespannt man in solchen Momenten ist. Eine Kühlung des Getriebes kann unter diesen Umständen tatsächlich eine Lösung sein. Als ich neulich wieder einmal in den Genuss der Panikattacke kam, war dieser Tipp Gold wert.

  • Abwarten & Tee trinken: Als echter Tee Junky versuche ich mein Befinden meist mit leckeren Kräutertees positiv zu beeinflussen. Änhlich wie bei den pflanzlichen Präparaten, kann auch die Vielfalt der Teesorten wahre Wunder wirken. Alles, was in irgendeiner Art & Weise entspannend wirkt, Stress mindert und dem Wohlbefinden entgegenkommt, ist selbstverständlich Willkommen.

  • Ablenkung: Nichts ist schlimmer, als sich bei einer bestehenden Panikattacke in der letzten Ecke des Bettes zu verkriechen. Auch ich habe diesen Fehler viel zu oft begangen. Außer, dass man sich vehement einredet, in den nächsten fünf Minuten über den Jordan zu gehen, passiert da nicht viel. Stattdessen lieber ablenken und der Angststörung keinen Spielraum lassen. Es hat lange gedauert, bis auch ich das kapiert habe. Inzwischen versuche ich mich daran zu halten, auch wenn es nicht immer klappt. Denn wenn die Panikattacke Minuten Deines Lebens bestimmt, fällt es schwer, sich diesem Zombie nicht hingeben zu müssen.

 

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