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Tattoo Inspiration | Warum wir nicht genug bekommen können

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"Tattoos? Nie wieder"

 

hatte ich mir einst geschworen, nachdem ich mich an meinen beiden Tribal Motiven mehr als sattgesehen hatte. Mein erstes Tattoo ließ ich mir bereits mit 18 stechen. Damals waren Tribals das Nonplusultra & ich nicht nur wahnsinnig stolz darauf, ich habe es regelrecht vergöttert. Und das, obwohl ich mich vor Schmerzen kaum halten konnte. Es gibt gute Stellen am Körper, die problemlos & weitestgehend schmerzfrei attackiert werden können. Und dann gibt es diese Stellen, wo gefühlt zehntausend Nervenstränge zusammenlaufen. Die einem bei jedem Nadelstich einen Stromschlag verpassen und unweigerlich die Tränen in die Augen treiben. Eine solche Stelle hatte ich mir seinerzeit für mein erstes Tattoo Abenteuer ausgesucht. Meinem damaligen Freund hätte ich am liebsten die Hand zerquetscht, doch als mein erstes Oberarm Tattoo fertig war, waren auch alle damit verbundenen Schmerzen vergessen.

 

Der UrlaubsFail

 

Wenige Jahre später, aus einer dummen Urlaubslaune heraus, ließ ich mir ein zweites Tattoo stechen. Mit zwei Freunden war ich damals im Türkei Urlaub. Während wir abends sorglos durch Alanya bummelten & die hiesigen Shops erkundeten, wurden wir plötzlich auf einen hippen Tattooladen aufmerksam. Neugierig betraten wir die heiligen Hallen und schauten uns eine Weile die Motive an. Ich weiß bis heute nicht, was mich da geritten hat, aber kurzerhand beschloss ich, mich noch vor Ort pieksen zu lassen. Ich wollte unbedingt ein Handgelenk Tattoo haben. Und wenn Madame sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, muss das natürlich auch umgehend umgesetzt werden. Anfangs sah das Tribalband auch spitzenmäßig aus. Doch schon nach kurzer Zeit (wir waren inzwischen wieder zu Hause) löste sich die Kruste & das ganze Ausmaß dieser Pfuscherei wurde sichtbar. Leider hatten die Tätowierer mit gepunschten Farben gearbeitet. So wurde aus einem intensiv gestochenen Motiv, ein verwaschener Abklatsch dessen, was eigentlich als Inspiration dienen sollte. Tja, Dummheit muss bestraft werden. Während mein erstes Tattoo zweifelsohne sehr sauber gestochen war, artete der zweite Teil des Experiments in Frustration aus. Von diesem Moment an, wollte ich mich nie wieder tätowieren lassen. Einzig allein für eine Korrektur des Handgelenk Tattoos habe ich noch einmal eine Nadel an mich herangelassen.

 

Inzwischen habe ich meine Meinung revidiert...

 

und könnte mir sogar wieder ein paar hübsche Motive vorstellen. Aber garantiert keine veralteten Tribals mehr ;-) Heutzutage finde ich filigrane Schriftzüge, Federn, klassische Musiknoten oder Schleifen toll. Nicht zu groß. Nicht zu auffallend. Sondern eher als ästhetische Eyecatcher gedacht. Eine Bekannte von mir hat aus ihrem Hobby mehr gemacht. Leidenschaftlich tätowiert sie alles, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Und was soll ich sagen? Die Motive sehen Bombe aus. Aus diesem Grund habe ich sie neulich zurate gezogen, mich erst einmal eine Runde beraten lassen. Ich hätte wahnsinnig gern einen Schriftzug am Unterarm oder am Finger entlang. Überhaupt finde ich Schriftzüge & kleine Motive wahnsinnig toll. Leider hat sie mir relativ schnell den Wind aus den Segeln genommen. Meine aufkeimende Euphorie jäh gebremst. Fingertattoos können nämlich nach kürzester Zeit blass erscheinen und dann hätte ich wieder denselben Salat, wie damals. Trotzdem möchte ich mich nicht entmutigen lassen...

 

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Großflächige Tattoos haben selbstverständlich auch ihren Reiz & vermitteln einen ganz besonderen Lifestyle, für mich wäre das allerdings nichts. Ich persönlich finde visuell ansprechende (kleine) Motive inzwischen wesentlich schöner. Sie sind quasi der Appetizer, der zwar Lust auf mehr macht, aber an dem man sich auch nicht sattsehen kann. Minimalistische Motive machen eben diesen besonderen Reiz aus. Ein Notenschlüssel in Form eines Herzes hier, ein verschnörkeltes Wort da - die Vielfalt ist groß und wirkt im Gesamtpaket wahnsinnig ästhetisch. Und sind wir doch mal ehrlich: Riesige Flatschen wirken an zarten, weiblichen Körperstellen einfach nicht. Da sind verschnörkelte Schriftzüge schon eher ein Fashion Statement :-)

 

 

Xoxo Eure

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Franny Fine - Gründerin von Hot Port Life & Style

 

Hot Port Life & Style sowie das dazugehörige Pseudonym Franny Fine gilt es seit 2012 in den Weiten des digitalen Netzes zu entdecken. Auf Hot Port Life & Style findet Ihr individuelle Themen zu Mode, Lifestyle & Trends. Dabei lege ich mich jedoch primär nicht nur auf Mode & Style fest, sondern schaue gezielt nach Inspirationen, die jedem Anspruch gerecht werden. Ästhetik & Design liegen der Franny nämlich sehr am Herzen, weswegen sie sich im Jahr 2012 dazu entschieden hat, diesen Blog ins Leben zu rufen. Prall gefüllt mit ihrer persönlichen & manchmal durchaus verrückten Note, schreibt Franny sich regelmäßig den neuesten Gossip von der Seele.