Di

21

Apr

2015

Enzympeelings - Fluch oder Segen?


Enzympeelings sind die neuen Stars der Hautpflege

 

OMG! Ein silbernes Tablett, weißes Pulver darauf. Was ist denn da los? Die Szene, die sich Euch hier bietet, könnte grenzwertiger kaum sein. Aber keine Panik auf der Titanic. Das Corpus Delicti äh Pulver, um welches es sich hier handelt, gehört zur Gattung der Enzympeelings, ist wirklich alles andere als gefährlich (Brief & Siegel drauf) und seit geraumer Zeit der heimliche Star in meinem Badezimmer. Obwohl Enzympeelings inzwischen allgegenwärtig sind, wissen bis heute die Wenigsten darüber Bescheid. Anlass genug, heute einmal die positiven Seiten dieses schonenden Peelings hervorzuheben. Peelings gibt es schließlich wie Körnchen in der Verpackung. Der kleine aber feine Unterschied ist, das für sich passendste Produkt zu finden - ohne gleich Hautirritationen oder gar allergische Reaktionen zu riskieren.


Wofür sind Peelings eigentlich gut?


Ich denke, diese Frage kann jeder für sich selbst beantworten. Für diejenigen, die jedoch überhaupt nichts mit kosmetischen Anwendungen am Hut haben, sei gesagt, dass Gesichtspeelings müde Haut zum Strahlen bringen und die Durchblutung anregen sollen. Ein Peeling trägt zur Förderung und Erhaltung gesunder Haut bei, da es Staub, Schmutz & abgestorbene Hautzellen mehr oder minder sanft von der Hautoberfläche entfernt. Hierbei wird zwischen chemischen, mechanischen und enzymatischen Peelings unterschieden. Letzteres soll laut diverser Quellen im Internetam schonendsten sein. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in meinem Leben vermutlich schon alles ausprobiert habe. Wenn man eine solch kritisch zu beäugende Problemhaut wie ich hat, wird man früher oder später alles in Erwägung ziehen - Hauptsache es hilft. Früher habe ich hauptsächlich mechanische Peelings mit üblen Schleifpartikeln benutzt, die mehr an Schmirgelpapier als an sanfte Pflegeprodukte erinnerten. War okay, immerhin konnte meine Haut damals einiges ab. Inzwischen seh ich das allerdings ein bißchen anders. Mechanische Peelings schleifen rigoros alles runter, so dass die Hautbarriere unter Umständen in Mitleidenschaft gezogen wird, was im Endeffekt noch schädlicher für ein gesundes Hautbild ist.


Enzympeelings sind die neuen Stars der Hautpflege

 

Irritierte & unreine Haut neigt leider dazu, mit der Zeit zu verhornen. Verhornungsstörungen sind eine ganz fiese Angelegenheit, die garantiert niemand gebrauchen kann. Aus diesem Grund habe ich schon immer zu extremen Mitteln gegriffen, um die Oberfläche meiner Haut freizulegen. Während mechanische Peelings mitunter wie Feuer auf der Haut brannten, habe ich vor einiger Zeit die Vorzüge von Enzympeelings kennen,- und schätzen gelernt. Das gemeinsame Ziel aller Peelings ist immer gleich: Die Mikrozirkulation anregen & dafür sorgen, dass unsere Haut besser strahlt, als Meister Proper zu seinen besten Zeit. Während chemische Peelings mittels Frucht,- und Salzsäuren extrem aggressiv an die Sache herangehen, muss man sich bei einem Enzympeeling weniger Sorgen um das eigene Hautbild machen.

 

Obwohl Enzympeelings als schwächste Form aller Peelings gelten, sollten sie keineswegs unterschätzt werden. Gerade wenn man zu allergischen Reaktionen neigt, bieten sich Enzympeelings als schonende Alternative hervorragend an. Dadurch, dass Enzyme die Eigenschaft besitzen Eiweißverbindungen der Haut aufzuspalten, werden festsitzende Hautschüppchen sanft gelockert und problemlos abgetragen. Anfangs war ich skeptisch. Um nichts in der Welt konnte ich mir vorstellen, dass der Saft der Papaya dafür sorgen soll, mein Hautbild reiner und strahlender erscheinen zu lassen. Meine ersten Versuche mit einem Enzympeeling waren auch alles andere als erfolgreich. Ich hatte das Gefühl, mein Hautbild verschlechtert sich. Heute weiß ich jedoch, dass die Enzyme lediglich dafür gesorgt haben, tiefsitzende Verschmutzungen nach oben zu befördern, was natürlich mit einer Verschlechterung des Hautbildes einherging.

 

Inzwischen möchte ich auf meine kleinen Helferlein garantiert nicht mehr verzichten. In Kombination mit meinem Silk´n ReVit Mikrodermabrasionsgerät kann ich meine Haut mittlerweile nämlich ganz gut in Schach halten. Meine Routine sieht dabei wie folgt aus: Zuerst reinige ich meine Haut mit einem milden Waschgel, anschließend verwende ich eine kleine Portion des Kanebo Silk Peeling Powders (total genial, die Flasche beinhaltet einen eigenen Portionierer - sagt man das so?! ) und schäume das Pulver mit etwas Wasser in den Handflächen auf. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie unfassbar ergiebig dieses Zeug ist. Nachdem der Schaum großzügig im Gesicht verteilt wurde, lasse ich die Enzyme im Schnitt 5Min einwirken. Kurz mit warmen Wasser abspülen, sich über die Quietschehaut freuen & hinterher kurz mit dem Mikrodermabrasionsgerät massieren. Ich sage bewusst "massieren" da eine Abtragung der obersten Schichten bereits auf sanfte Weise erfolgt ist. Der Vorteil hierbei ist nämlich, dass die Poren nun geöffnet sind & noch besser bearbeitet werden können. Manchmal bilde ich mir ein, dass durch den Unterdruck des Mikrodermabrasionsgerätes die Poren regelrecht freigesaugt werden ;-)

 

Wenn ich dann damit fertig bin, trage ich erneut etwas auf. Das nennt sich Enzym Peeling Liquid und ist wie ein Gesichtswasser anzusehen. Diese gesamte Prozedur mache ich aber nur einmal (höchstens zweimal) pro Woche, damit der PH Wert meiner Haut nicht zerstört wird. Der PH Wert ist ohnehin ein gutes Stichwort. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass dieser unter den mechanischen Peelings nicht leidet. Auf Dauer kann das für die Hautbarriere doch alles andere als positiv. Aus diesem Grund bin ich nämlich umgestiegen & habe neulich bei Reviderm ein cooles Zusatzprodukt kennengelernt. Den Reviderm PH Manager! Diese Creme sorgt dafür, dass der PH Wert der Haut im Gleichgewicht bleibt, sie wirkt (angeblich) porenverfeinernd & stimuliert die Zellneubildung. Allerdings verwende ich diese Creme noch nicht so lange, weswegen ich schlussendlich (noch) keine Stellung beziehen kann. Alles in allem bin ich mit diesen drei Powerhelfern wirklich mehr als zufrieden, auch wenn sie sehr teuer sind. Im Endeffekt lohnt es sich aber einmal etwas tiefer in die Tasche zu greifen, denn Enzympeelings sind wirklich sehr, sehr ergiebig.

 

 

Probiert es einfach mal aus :-)

 

 

 

Kanebo Silk Peeling Powder   |   Reviderm Liquid Enzympeeling   |   Reviderm PH Manager

 

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Milena (Mittwoch, 22 April 2015 13:00)

    Wow, sehr cooler und informativer Post! Mit diesen Enzym peelings hatte ich bis jetzt noch gar keine erfahrungen, vielleicht probier ich's mal aus. Danke :-))

  • #2

    Franny´s Lifestyle & Fashion Blog (Montag, 27 April 2015 10:40)

    Dankeschön! Ja, mach das mal...viel verkehrt machen kann man da ja eigentlich nicht. :-)


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