Fr

21

Nov

2014

Freaky Friday | Alexander Wang for H&M - Ein Fashion Fiasko?


Alexander Wang for H&M | Fluch oder Segen? Streetstyle meets Sports Fashion

 

Gestern bin ich nach langer Zeit mal wieder eine Runde durch den Onlineshop von H&M gesurft. Entgegen vieler anderer Fashion Junkiesauf diesem Planeten, gehöre ich nicht zu denjenigen, deren höchstes Glück darin besteht, ein zwanzig Eure Top bei einem Fashion Discounter zu ergattern. Hin und wieder mal ein kleines Schnäppchen, okay! Sag ich natürlich nicht nein, doch im Großen & Ganzen ist H&M nur selten mein Nonplusultra. Was vielleicht daran liegen mag, dass ich nicht immer mit der Qualität des Unternehmens zufrieden war. Wenn H&M allerdings außergewöhnliche Fashion Collaborationen mit namenhaften Designern am Start hatte, war ich sowas von dabei, dass ich gar nicht schnell genug die Tür der Premium Stores erreichen konnte. Das mag sich jetzt vielleicht abstrus anhören, aber irgendwie hatte ich schon immer ein Faible für das Besondere - sofern es erschwinglich ist. Ich mag nicht mit Klamotten herumlaufen, die jede(r) X-Beliebige trägt. Stattdessen gebe ich lieber ein paar Euro mehr aus und habe etwas Exotisches. Hmm, exotisch ist ein gutes Stichwort, denn das waren die Klamotten der hiesigen Designer schon immer ein wenig. Doch was Alexander Wang in diesem Jahr in ausgewählten Filialen des Unternehmens präsentierte, war plötzlich so ganz anders. Ein wenig sportlich, ein wenig spacig und vor allem total freaky. Somit nahm ich die Alexander Wang X H&M Collaboration zum Anlass, um am heutigen Freaky Friday ein wenig darüber zu philosophieren.

 

Wie ich darauf kam?! Ganz einfach: Es wunderte mich, dass ich bei meinem Besuch im Onlineshop von H&M noch so viele Alexander Wang Must Haves vorfand. Entschuldigung, aber irgendwas muss da nicht ganz richtig sein! Ein Designer launcht eine monatelang angekündigte Fashion Collection und diese ist nicht binnen kürzester Zeit ausverkauft??? Was ist denn da kaputt? Wenn ein Designer früher Kollektionsstücke zum Discounterpreis anbot, nahm man stundenlange Warteschlangen in Kauf, um Punkt zehn Uhr die Filiale zu stürmen & wie im Wahn alles abzugreifen, was einem unter die Fittiche kam. Mein schönstes Erlebnis war damals die Stella McCartney Collection. Im Prinzip müsste ich mir auf die Zunge beißen, dass ich mir traue so etwas zu sagen, doch damals habe ich wirklich wie im Zombiemodus alles abgegrast, was nicht bei Drei in irgendeiner fremden Kabine gelandet war. Oh man, ich möchte gar nicht mehr darüber nachdenken, wie viel ich bei H&M gelassen habe, aber ich glaube es waren so 800€. Na gut, ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich den Großteil bei eBay vertickt habe und somit noch mehr Gewinn erzielen konnte :-) Aber jetzt habt Ihr zumindest ein Verständnis davon, was es bedeutet, wenn sich berühmte Designer mit großen Kaufhausketten zusammentun.

 

Wie kann es also sein, dass ein angesagter Designer eine Modelinie zum Schnäppchenpreis herausbringt und die Modewelt ausnahmsweise einmal nicht Kopf steht?! Vielleicht liegt es am unkonventionellen - ja, sogar spacigen - Stil des Designers. Anders als bei den vorherigen Kollektionen, setzt Alexander Wang mit seiner Kollektion voll und ganz auf den sportlichen Look. Eine ziemlich einseitige Fashion Linie, die aus Schwarz, Schwarz und nochmals Schwarz besteht - gepaart mit ein paar spacigen Akzenten und jeder Menge Labeling. Dass das bei uns modeverwöhnten Damen nicht sonderlich gut ankommt, steht außer Frage. Ich gehe jedenfalls sehr stark davon aus, dass das der ausschlaggebende Grund für das Fashion Fiakso und den ausgebliebenen Ansturm ist.

 

 

Oder was meint Ihr zu dieser ungewöhnlichen Sports Collection?

 

 

 

xoxo Eure

Alexander Wang for H&M | Fluch oder Segen? Streetstyle meets Sports Fashion



Bildquelle |   H&M





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